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Mit Beginn der Leidenschaft zu Vintage Möbeln, war Sven Andres alias Hektor von einigen Designern und ihren Entwürfen fasziniert.

Verschiedenste, damals noch exotische oder neuartige Materialien wie Stahlrohr, Fiberglas, Bakelit oder Aluminium wurden mit Herkömmlichem wie Holz, Glas, Stoff und Leder unvergesslich kombiniert. 

Die einzigartigen Formsprachen der Arts and Crafts und französischen Art Decorations Bewegung, verjagt durch das Industrie Design Zeitalter mit seinen Streamlines. Parallel das deutsche Bauhaus mit Funktionalismus und Minimalismus gefolgt von Zeiten der Hoffnung: Den American Fifties der Nachkriegszeit, die zeitlos klassische Moderne.

Formsprachen welche als "Come Back" vorallem in der Automobilindustrie der 1990er Jahre wieder auftauchen würden.

Die schwungvollen 1960er Jahre als Zeichen des weltweiten Optimismus, untermauert vom Wohlstand und einer neuen sexuellen Freiheit. Die skandinavische Teakholzmöbel Welle in organischen Formen konnte der Geburt der Wegwerf-Gesellschaft mit dem Ende der "Swinging Sixties" nicht mehr standhalten. Das Italian Design und die daraus entstandene  "Anti Form" Bewegung beherrschte fortan den Markt mit seinem Leitsatz alles in Frage zu stellen. Möbel die dem Überdruss an langlebiger "Gebundenheit" entsprachen. 

Mit der Ölkrise in den 1970er Jahren kam dann das Erste Revival überhaupt; der "Art and Craft" Gedanke für einen Moment. Von diesem Zeitpunkt an sollte alles nur noch aus Revivals und "Post-weis-ich-nicht-was" bestehen...

Wenn man zurückdenkt sind die Achtziger Jahre, das letzte Jahrzent mit einem echten Wiedererkennungswert, wenn auch mit dem Nachgeschmack; zum Glück werden Möbel nie mehr wie damals. 

Erst in den vergangenen Jahren fällt dem aufmerksamen Beobachter auf, das es "endlich" wieder eine Epoche gibt nach jahrelangen Repetitionen und vergeblicher Suche nach einem Stil im Design Wirrwarr; eine neue Gesellschaft und der dazu gehörende Möbelstil. Die Möbel sind kühl und reserviert, befreit von Verzierung und Fugen, Schubladen haben keine Griffe mehr. Alles scheint "flach" wie aus einem digitalen Print. Wohnungen im modernen Main Stream erinnern stark an einen Flughafen, der nicht lange zum verweilen einlädt. Der Spiegel dazu bildet die heutige Gesellschaft; Man(n) steckt sich in der Bar keine "Selbstbewusstseins-Zigarette" mehr an um eine Frau anzusprechen um Sie dann in einem Sportwagen (ohne Katalisator) abzuschleppen. Nein, heute spielt sich das Leben allgegenwärtig virtuell ab.

Zum Glück aber gibt es jene Bewohner die sich und ihr Heim gerne mit der Vergangenheit schmücken. Einen Makel als Akzent schätzen und jahrzente lang benutzte Oberflächen als "Patina" lieben. Totale Perfektion ist anstrengend...Und langweilig. 


Nachfolgend findest Du einige Lieblingsdesigner von welchen oft auch Objekte in unserem Sortiment zu finden sind. Sie sind nach unserem persönlichen Bezugsgrad sortiert und ständig kommen Neue dazu.